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Privatanlieferungen auf Entsorgungszentren nur mit Termin

Privatanlieferungen auf Entsorgungszentren nur mit Termin
(Bild: Adobe Stock)
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Friedrichshafen – Privatpersonen, die Abfälle auf den drei Entsorgungszentren des Bodenseekreises anliefern wollen, benötigen dafür ab sofort einen Termin. Dieser Termin kann telefonisch oder online vereinbart werden. Dabei wird auch die Dringlichkeit der Anlieferung abgefragt. Mit dieser Maßnahme will das Abfallwirtschaftsamt in der aktuellen Corona-Situation den Kundenbetrieb auf den Entsorgungszentren Friedrichshafen-Raderach, Überlingen-Füllenwaid und Tettnang-Sputenwinkel entzerren und den regulären Entsorgungsbetrieb sichern.

Denn die dazugewonnene freie Zeit in vielen Haushalten hat zu einem deutlichen erhöhten Anlieferungsaufkommen und in der Folge teilweise chaotischen Szenen auf den Betriebshöfen geführt. Parallel dazu ist Pandemie-bedingt auch der Krankenstand bei deren Personal gestiegen. „Wir müssen darauf achten, dass die Entsorgungszentren als wichtige Infrastruktureinrichtungen für die reguläre Müllabfuhr und die gewerbliche Entsorgung einsatzfähig bleiben“, sagt Stefan Stoeßel, Leiter des Abfallwirtschaftsamtes. Mit der Terminvergabe könne in Zeiten von Corona ein geordneter Ablauf gewährleistet und damit die Kunden und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bestmöglich geschützt werden, so Stoeßel. Glas und Papier können zudem aktuell nur noch über die Wertstoffhöfe oder bestehende Container und Tonnen entsorgt werden.

Die Terminvereinbarung ist unter Tel. 07541 204 5199 (montags bis donnerstags von 8:00 bis 12:00 und 14:00 bis 16:00 Uhr, freitags von 8:00 bis 12:00 Uhr) oder im Internet unter www.abfallwirtschaftsamt.de möglich. Die Kunden erhalten dann eine Terminbestätigung per E-Mail, Fax oder Post, die zum Termin als Einlassdokument mitzubringen ist.

Die Wertstoffhöfe im Bodenseekreis bleiben weiterhin regulär geöffnet. Aber auch hier gilt, dass verschiebbare Anlieferungen möglichst vertagt werden sollten. Um die Gesundheit aller Beteiligten zu schützen, kann das Personal auch weiterhin nicht beim Ausladen helfen.