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Langenargener Festspiele auf 2021 verschoben

Langenargener Festspiele auf 2021 verschoben
(Bild: Adobe Stock)

Langenargen – Aufgrund der Corona-Pandemie werden die Langenargener Festspiele in diesem Jahr nicht wie geplant stattfinden und stattdessen auf 2021 verschoben. Das Leitungsteam hat diese Entscheidung gemeinsam mit dem Langenargener Festspielverein getroffen.

Die Festspielmacher waren laut Mitteilung zuversichtlich, ab Juli mit der Austragung der dritten Spielzeit zum Kulturangebot in der Region beitragen zu können. Bereits über 1500 Karten haben die Langenargener Festspiele für die geplanten Vorstellungen von „Romeo und Julia“ und „Tom Sawyer und Huckleberry Finn“ verkauft.

Ergänzend wurden über 130 Theater-Workshop-Einheiten von regionalen Schulen über die Theaterpädagogik gebucht. „Seit Beginn des Shutdowns haben wir verschiedene Möglichkeiten durchgespielt und geprüft. Schließlich sind wir mit der Vorstandschaft zu dem Entschluss gekommen, dass diese unter den derzeit vorliegenden Bedingungen nicht umsetzbar sind“, erklären Steffen Essigbeck und Nadine Klante, das Leitungsteam der Langenargener Festspiele.

„Wesentliche Punkte sind hier die weiter anhaltenden Planungsunsicherheiten und die vorliegenden Schutzauflagen, die unseren Proben- und Spielbetrieb zu den geplanten Theaterstücken zu stark beeinträchtigen.“, fügt das Leitungsteam hinzu. Auch der Hauptkooperationspartner, die Gemeinde Langenargen, steht hinter der Entscheidung der Festspiele: „Hier haben wir volles Verständnis und unterstützen diesen Schritt.“, stellt Alexander Trauthwein, Amtsleiter für Tourismus, Kultur und Marketing, klar.

Besonders bedauernswert finden es die Festspielmacher auch für die zahlreichen Schulkinder. Seit März war bereits klar, dass Schulen aus Baden-Württemberg keine außerunterrichtlichen Veranstaltungen bis Schuljahresende durchführen dürfen. In Rücksprache mit dem Kultusministerium Bayern hieß es, dass dort keine derartige Verordnung des Landes vorläge, allerdings empfehle das Ministerium den bayrischen Schulen gleiches.

Damit sind die geplanten Schulvorstellungen nicht zu spielen. „Es wäre schön, wenn das Interesse im nächsten Jahr genauso stark ist“, betont Nadine Klante, künstlerische Leiterin und Regisseurin der Festspiele. Einzig das geplante Gastspiel „Die Wodkagespräche“ steht noch auf der Agenda, weil die Festspielmacher noch auf die hier geplante Veranstaltung im Münzhof am 14. und 15. Juli 2020 hoffen dürfen.

Mit Blick nach vorn übertragen die Festspielmacher nun die Spieltermine sowie das umfangreiche Rahmenprogramm in die Festspielsaison 2021. So wird neben den gefragten Kulissenführungen auch das neu konzipierte Format „Sagenhaft“ für die Allerkleinsten mit ins kommende Jahr übernommen.

„Wir sind sehr froh und dankbar, dass viele unserer Förderer, Partner und Sponsoren diesen Weg mit uns gehen und nicht abspringen. Gerade in diesen Zeiten sind wir auf verlässliche Unterstützung angewiesen“, freut sich Steffen Essigbeck, der Intendant der Festspiele.

Weitere Informationen gibt’s online unter www.langenargener-festspiele.de