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„Das ist wirklich eine Hausnummer“

„Das ist wirklich eine Hausnummer“
MCB-Geschäftsführerin Margita Geiger und MCB-Prokurist Jochen Wolf, zugleich Klinikdirektor Friedrichshafen, nehmen die von der Zeppelin GmbH gespendeten 15.000 Schutzmasken persönlich in Empfang. (Bild: MCB)
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Zeppelin GmbH spendet über 15.000 direkt importierte Schutzmasken an Klinikum Friedrichshafen

Friedrichshafen – Xianka Liu ist einer von rund 10.000 Mitarbeitern des Zeppelin Konzerns und er ist der Geschäftsführer des 70-Jahre alten weltweit agierenden Unternehmens in Shanghai. Als Mister Liu in China Ende März aus der Unternehmenszentrale im fernen München erfuhr, dass man sich dort ernsthafte Sorgen um alle Zeppelin-Mitarbeiter und im speziellen die Situation in Deutschland mache, meldet er sich postwendend bei seinem obersten Chef Peter Gerstmann und schrieb ihm sinngemäß: „Wir wollen euch helfen. Wir schicken euch Masken“.

Drei Wochen später übergab der Zeppelin Konzern über 15.000 Masken – nicht nur in Krankenhäusern Mangelware in Deutschland in diesen Corona-Zeiten – an die Klinikum Friedrichshafen GmbH. „Das ist wirklich ein Hausnummer“, freuten sich Geschäftsführerin Margita Geiger und Prokurist Jochen Wolf unisono beim Ausladen der rund 2000 sehr gefragten FFP-2-Masken und 13.000 Mund-Nasen-Schutzmasken (N95). Davon, wie persönlich diese Sendung aus China in den bräunlichen Kartons mit dem Zeppelin-Klebeband ist, zeugen die A-4-großen „Frachtbriefe“ auf denen auf Deutsch und Chinesisch steht: „Wir kennen uns, ohne zu wissen, woher ihr seid oder wie weit weg wir voneinander sind, aber wir sind trotzdem eine Familie. #We are Zeppelin“.

Dafür, dass Peter Gerstmann das Klinikum Friedrichshafen als „entfernte Verwandte“ in diesen Familienbund integriert, sind ihm die Mitarbeitenden des Krankenhauses und die Patienten sehr dankbar. Für den Zeppelin GmbH-Geschäftsführer stand nämlich sofort fest: Wir helfen damit dem Klinikum Friedrichshafen.

Xianka Liu, so die Zeppelin GmbH, steht mit diesem spontanen Engagement für die Werte des Unternehmens, und die setzten auf Solidarität unter- und miteinander. Dass das Klinikum Friedrichshafen davon profitieren darf, ist aus Sicht des Krankenhauses, ein Beweis der Wertschätzung für alle Mitarbeitenden, die vor, während und nach der Corona-Pandemie tagtäglich unglaublich viel leisten. Mit den Masken sorgt Zeppelin für die Sicherheit und den Schutz der Menschen, die „systemrelevant“ genannt werden, viel zu oft aber nicht so gesehen werden – fallen Mitarbeitende im Gesundheitswesen aus, stockt oder steht das System.