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Brand im Mehrfamilienhaus

Brand im Mehrfamilienhaus
Brand in einem Mehrfamilienhaus in der Heinrich-Heine-Straße (Bild: Stadt Friedrichshafen)
WOCHENBLATT

Friedrichshafen – Am Dienstagnacht (10. Dezember) brannte in einem Mehrfamilienhaus in der Heinrich-Heine-Straße eine Wohnung im ersten Obergeschoss aus und ist derzeit nicht mehr bewohnbar. In eine Wohnung im dritten Obergeschoss drang starker Rauch durch ein gekipptes Fenster ein, so dass auch diese Wohnung derzeit nicht bewohnbar ist. Zum Zeitpunkt des Brandes befanden sich 23 Personen im Haus, die von der Feuerwehr Friedrichshafen evakuiert wurden. Vier Personen, darunter eine schwangere Frau, wurden zur Erstversorgung in das Kliniken Friedrichshafen und Tettnang gebracht.

Gegen 22 Uhr am Dienstagabend (10. Dezember) rückte die Feuerwehr Friedrichshafen zu einem Brand in einem vierstöckigen Mehrfamilienhaus in der Heinrich-Heine-Straße aus. Das gesamte Haus wurde zunächst vorsorglich von der Feuerwehr Friedrichshafen evakuiert.

In einer Wohnung im ersten Obergeschoss, war Feuer ausgebrochen. Rauchschwaden drangen durch die Fenster aus der Wohnung im ersten Obergeschoss. Durch die starke Rauchentwicklung wurde eine zweite Wohnung, die sich im dritten Obergeschoss befindet und bei der ein Fenster gekippt war, verraucht. Beiden Wohnungen sind derzeit nicht bewohnbar.

Durch die große Hitze rissen die Glasscheiben mehrerer Fenster in den Wohnungen im zweiten Obergeschoss. Der Rauch drang jedoch nicht in die Wohnungen ein, so dass diese weiterhin bewohnbar sind.

In einem angrenzenden Gebäude in der Heinrich-Heine-Straße 26 stellte die Städtische Wohnungsbaugesellschaft mbH den Bewohnern, in deren Wohnung der Brand ausgebrochen war, eine wegen anstehender Modernisierungsarbeiten vorübergehend leerstehende Wohnung zur Verfügung. Dort wurden Betten aufgestellt und Decken verteilt.

Die Feuerwehr Friedrichshafen, die Polizei und das DRK waren mit rund 90 Personen im Einsatz. Die Feuerwehr rückte mit 16 Fahrzeugen aus. Das DRK versorgte 17 Personen vor Ort. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.  

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