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Bei Probebohrung am GZH tritt Methangas aus

Bei Probebohrung am GZH tritt Methangas aus
(Bild: Adobe Stock)
WOCHENBLATT

Friedrichshafen – Natürliche Gasblase in 14 Metern Tiefe angebohrt – Feuerwehr, Stadt und Polizei im Einsatz.

Um 11.07 Uhr ging der Anruf bei der Feuerwehr ein. Bei Probebohrungen im Zusammenhang mit der Sanierung der ständigen Wasserhaltung des Graf-Zeppelin-Hauses wurde eine in einer Tiefe von 14 Meter liegende natürliche Gasblase angebohrt, weshalb natürliches Methangas austrat.

Derzeit wird die ständige Wasserhaltung des Graf-Zeppelin-Hauses saniert, da sich die Schächte und Rohre über die Jahre zugesetzt haben und jetzt instandgesetzt werden müssen. Die Pegelmessstellen, die aktuell gebohrt werden, wurden vom Landratsamt Bodenseekreis angeordnet, um den Grundwasserspiegel im direkten Umfeld zu beobachten.

Beim Eintreffen der Feuerwehr sicherte diese zunächst die Austrittsstelle, evakuierte die im GZH befindlichen Personen und sperrte das Umfeld um das Graf-Zeppelin-Haus ab. Derzeit werden im Gebäude verschiedenen Messungen vorgenommen, um zu kontrollieren, wie hoch die Konzentration des Methangases in der Luft ist. Um ein weiteres Austreten von Methangas zu verhindern, wurde das Bohrloch von der Fachfirma verschlossen. Die Arbeiten dauerten etwa zwei Stunden. So lange diese Arbeiten andauerten, blieb die Feuerwehr vor Ort.

Die Feuerwehr Friedrichshafen war mit insgesamt 20 Einsatzkräften und fünf Fahrzeugen im Einsatz. Ebenfalls vor Ort waren Vertreter der Stadtverwaltung, der Polizei und des Rettungsdienstes.