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Tischtennis: Umbruch bei den TTF

Tischtennis: Umbruch bei den TTF
Das Gespann Mazunov / Sidorenko gibt es auch weiterhin – aber in Neu-Ulm statt Ochsenhausen. (Bild: Roscher)

Umbruch bei den TTF Liebherr Ochsenhausen: Meistertrainer Dmitrij Mazunov wechselt zum TTC Neu-Ulm. Mit ihm geht der Russe Vladimir Sidorenko an die Donau.


Region – „Interne Differenzen“ bei der TTF waren laut der PR-Agentur des TTC Neu-Ulm dafür verantwortlich, dass Mazunov seinen Abschied aus Ochsenhausen zum Saisonschluss ankündigte. Als der Mäzen des TTC Neu-Ulm Florian Ebner davon hörte, hat er gehandelt und den Erfolgstrainer an die Donau geholt, wird berichtet – und mit ihm im Schlepptau das Nachwuchstalent Vladimir Sidorenko. Der 17-Jährige Linkshänder belegt Platz 171 der Weltrangliste und soll mit dem ebenfalls 17 Jahre alten Kay Stumper, der als größtes deutsches Talent gilt, ein starkes junges Duo in Neu-Ulm bilden. Die Eltern des Supertalents Sidorenko legen Wert darauf, dass der Sohn weiter von Trainer Mazunov betreut wird, heißt es – eine Entscheidung, die man bei der TTF letztlich akzeptierte. An seinem neuen Arbeitsplatz soll Mazunov „auch bei der professionellen Entwicklung des Tischtennisstandorts Ulm/Neu-Ulm weiterhelfen“, erläutert Ebner.

Neue Spieler

Die TTF werden auch die Saison 2020/21 mit fünf Spielern bestreiten. Man habe für die drei scheidenden Akteure drei Neuzugänge unter Vertrag genommen, die zur Philosophie des Vereins und des Liebherr Masters College passen, teilt der Verein mit. Die drei Neuen werden den Medien zeitnah präsentiert. „Es wird einen kleinen Umbruch geben, wobei uns mit Hugo Calderano und Simon Gauzy natürlich die beiden Topspieler erhalten bleiben“, so Pejinovic. „Unsere Personalplanungen sind abgeschlossen, wir werden demnächst die drei neuen Gesichter vorstellen und hoffen, damit auch mal etwas Positives in diesen schwierigen Zeiten präsentieren zu können.“

Ebenso werden die TTF bald bekannt gegeben, für wen man sich als neuen Trainer der Ochsenhauser Bundesligaprofis entschieden hat. „Allerdings haben wir im Augenblick bekanntlich andere Sorgen und hoffen zunächst einmal, dass bald wieder Normalität ein.