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Kindergarten sorgt auch in der Krise für die Kinder

Kindergarten sorgt auch in der Krise für die Kinder
Das Foto zeigt den Regenbogen eines Mittelbucher Kindergartenkindes. (Bild: Stadt Ochsenhausen)
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Ochsenhausen – Obwohl die Kindergärten seit 17. März aufgrund einer Verordnung des Landes gegen die Ausbreitung des Corona-Virus geschlossen sind, sind die Erzieherinnen sehr beschäftigt. Außer aufräumen, putzen oder Büroarbeiten haben es sich die Mitarbeiterinnen im städtischen Kindergarten in Mittelbuch zur Aufgabe gesetzt, ihre Schützlinge auch zuhause zu beschäftigen.

Sie haben über die Eltern per E-Mail Kontakt mit den Kindern aufgenommen und lassen diesen kleine Aufgaben oder Spielanregungen zukommen. Und die Kinder wurden aufgefordert, selbst Ideen und Wünsche zu äußern, woran sie interessiert seien.


Begeistert von der Aktion sind nicht nur die Kinder, auch die Eltern und Erzieherinnen freuen sich über die positive Resonanz. „Wir haben schon begeisterte Antworten von den Eltern bekommen“, so Kindergartenleiterin Ursula Utz. Und auch die Kinder sind eifrig bei der Sache.

So erreichte den Kindergarten das Foto eines Kindes, das sich an der Aktion „Regenbogen“ beteiligt hat. Dabei wurde alle Kinder aufgefordert, einen Regebogen zu malen und diesen als Zeichen gegen Corona in die Fenster oder an die Tür zu hängen, damit andere Kinder diese beim Spazierengehen suchen und zählen könnten. Angespornt von den zahlreichen Antworten ihrer Kinder wollen die Erzieherinnen ihre Aktion fortsetzen und bitten die Kinder nun, Bilder der Erzieherinnen zu malen.