Ausgaben

Laupheimer Schulen spenden Tafeln für Afrika

Laupheimer Schulen spenden Tafeln für Afrika
Von Laupheim in den Senegal – 43 Schultafeln und einige Schulmöbel sind nun bald auf den Weg nach Afrika. Klaus Gerthofer (v.l.n.r.) und Lukas Gerthofer von der Firma schultech, Oberbürgermeister Gerold Rechle und Konrektor Martin Löffler freuen sich über die gelungene Gemeinschaftsaktion. (Bild: Stadt Laupheim)
WOCHENBLATT

Laupheim – Im Zuge des Medienentwicklungsplans wurden und werden die Laupheimer Schulen, sowohl im digitalen als auch technischen Bereich, verstärkt ausgebaut.

Dabei wurden in der Friedrich-Adler-Realschule und dem Carl-Laemmle-Gymnasium insgesamt 43 Schultafeln sowie einige Schulmöbel aussortiert. Die Idee, den Bestand nicht einfach zu entsorgen, sondern diesen einem guten Zweck zu spenden, kam Lukas Gerthofer, der als Geschäftsführer der Firma schultech an der Umsetzung des Medienentwicklungsplanes beteiligt ist.

Er setzte sich mit Martin Löffler, Konrektor der Friedrich-Adler-Realschule und Josef Schoch, Dezernatsleiter des Amtes für Bildung und Betreuung der Stadtverwaltung Laupheim, in Verbindung, wodurch dieses Gemeinschaftsprojekt entstand. Die Tafeln, Tische und Stühle werden über die Organisation „Wirken in Afrika“ in den Senegal transportiert. „Während der didacta 2018 lernte ich Souleymane Niang als Gründer der gemeinnützigen Organisation „Wirken in Afrika“ kennen. Seitdem stehen wir in engen Kontakt. Nachdem nun der alte Bestand entsorgt werden sollte, frage ich ihn, ob er nicht dafür Verwendung hätte und er hat sich sehr über das Angebot gefreut“, erklärt Lukas Gerthofer.

Der Großteil der Tafeln und Möbel sind nun für eine Berufsschule im Senegal vorgesehen, die gerade renoviert wird. Der Transport wird von schultech finanziert, wobei die Stadt Laupheim einen Teil der Transportkosten übernimmt. So werden die Kosten, welche für die Entsorgung des Bestandes aufgekommen wären, stattdessen als Zuschuss für den Transport gespendet. „Die Idee von Herrn Gerthofer hat mich sofort begeistert. Und ein Projekt, welches sowohl die Bildung fördert als auch im Sinne der Nachhaltigkeit ist, unterstützen wir als Stadt natürlich sehr gerne“, sagt Oberbürgermeister Gerold Rechle.