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Warthausen und die Welt

Warthausen und die Welt
500 Euro für soziale Verwendung gab‘s von Bürgermeister Bernd Pohlers aus Waldenburg für den Warthauser Amtskollegen Jautz (Foto: Uli Landthaler)

Weihnachtsmärkte sind ein Treffpunkt zur Pflege der Ortsgemeinschaft und ein Segen für die Kassen der ansässigen Vereine: Ein Besuch in Warthausen.

WARTHAUSEN – Auf dem Marktplatz beim Warthauser Kreisverkehr war die Welt zu Gast, oder zumindest wichtige Teile davon. Beim dreitägigen Weihnachtsmarkt gab es nicht nur Gutes aus der Region, sondern auch Thüringer Rostbratwurst aus der sächsischen Partnerstadt Waldenburg, Raclette aus den Schweizer Bergen, die Alphornbläser aus Unterstadion bei Ehingen und Öffnungszeiten wie am Mittelmeer: In Warthausen fl ießt der Glühwein bis 22 Uhr.

Und zwar für den guten Zweck, denn für die beteiligten Vereine ist der Verkauf von Bratwurst und Feuerzangenbowle ein wichtiges Instrument, um die Vereins- und Jugendkasse aufzubessern. Die Gäste aus der Partnerstadt gaben sich hier betont selbstlos:

„Wir geben euch zurück, was wir an den Bratwürsten verdient haben“, sächselte Waldenburgs Bürgermeister Bernd Pohlers und überreicht einen symbolischen 500-Euro-Scheck an seinen Warthauser Amtskollegen Wolfgang Jautz. Die kommunale Partnerschaft Waldenburg-Warthausen hält nun schon seit Anfang der 1990er Jahre. Jautz ist besonders von der dortigen Schlossweihnacht angetan: „Da kommen 25 000 Besucher“.

Uli Landthaler