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Stadtverwaltung und ihre Einrichtungen wieder zugänglich

Stadtverwaltung und ihre Einrichtungen wieder zugänglich
Oberbürgermeister Zeidler zeigt, dass auch mit einem Halstuch, der geforderte Mund-Nasen-Schutz erreicht werden kann. (Bild: Stadt Biberach)
WOCHENBLATT

Biberach – Die Stadtverwaltung Biberach öffnet ab Montag, 27. April, im momentan möglichen Umfang wieder für die Bürgerinnen und Bürger. Zum Schutz aller Beteiligten sind hierbei bestimmte Vorgaben zu beachten.

Bereits am Mittwoch, 22. April, können im Bürgeramt im Rathaus Kunden bedient werden. Mancher hat über das Online-Angebot auf der städtischen Homepage schon länger einen Termin vereinbart, der nun wieder wahrgenommen werden kann. Mancher bekam vielleicht vor einiger Zeit von der Bundesdruckerei die Nachricht, dass sein Pass zur Abholung bereitliegt. Diese Personen, aber auch Bürger mit anderen Anliegen, können ab sofort telefonisch (51-100) oder per E-Mail an buergeramt@biberach-riss.de einen Termin zur Erledigung ihrer Anliegen vereinbaren. Ab Montag folgt dann der Rest der Kernverwaltung und auch das städtische Archiv und das Wieland-Archiv sind wieder zugänglich. „Es ist gut, dass wir teilweise wieder unsere Türen für den Publikumsverkehr öffnen können und damit ein Stück Normalität zurückgewinnen,“ erklärt Oberbürgermeister Norbert Zeidler. Was den Termin der teilweisen Öffnung betrifft, habe man sich mit Laupheim und Riedlingen kurzgeschlossen.

Mit dem städtischen Betriebsarzt und den Mitarbeitern habe man Schutzmaßnahmen und Rahmenbedingungen definiert, die ein gefahrloses Wiederhochfahren des Betriebs ermöglichten. Hierzu gehört unter anderem, dass Bürgerinnen und Bürger gebeten werden, nach Möglichkeit telefonisch oder per E-Mail einen Termin mit der Stelle zu vereinbaren, die sie aufsuchen möchten. Dies gilt auch für die Archive. An den städtischen Gebäuden sind aber auch Klingeln angebracht, über die, je nach Besucherandrang, auch der Zugang gewährt werden kann. Überdies werden Besucher gebeten, einen einfachen Mund-Nase-Schutz zu tragen. Städtische Mitarbeiter mit Kundenkontakt werden ebenfalls zum Tragen eines entsprechenden Mundschutzes verpflichtet. Die notwenigen Abstandsregelungen können in vielen Büros durch entsprechende Platzierung der Möblierung erreicht werden. Wo dies nicht möglich ist, ist ein Spuckschutz angebracht.

Stadtbücherei

Leseratten und Medieninteressierte können aufatmen: Ab Dienstag, 28. April, öffnet dann auch wieder die Stadtbücherei zu den gewohnten Zeiten geöffnet: Dienstag bis Freitag von 10 bis 19 Uhr und samstags von 10 bis 14 Uhr. Allerdings ist der Betrieb zur Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln auch hier eingeschränkt. Es dürfen sich maximal 40 Personen gleichzeitig in der Stadtbücherei aufhalten. Dies wird durch die Ausgabe von Körben gesteuert. Der Aufenthalt sollte sich auf die Ausleihe und Rückgabe der Medien beschränken und mit Rücksicht auf wartende Kunden 30 Minuten nicht überschreiten. Lernwerkstatt und Lesecafé sind nicht zugänglich. Eine Ausleihung der Zeitschriften ist im bisherigen Umfang möglich.

Auch im Umgang mit den Medien werden die Hygienestandards eingehalten. Nach der Rückgabe werden diese entweder gereinigt oder zunächst für mehrere Tage in Quarantäne in der Lernwerkstatt gelagert. Viel genutzte Gegenstände im Haus, wie beispielsweise Tastaturen, werden regelmäßig gereinigt und desinfiziert.