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Solidarität angesichts der Corona-Krise

Solidarität angesichts der Corona-Krise
(Bild: Adobe Stock) Viele Hände einer Familie gestapelt aufeinander als Netzwerk Konzept Header
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BIBERACH – Ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger sowie Menschen mit Vorerkrankungen gelten als Corona-Risikogruppen. Zwei Initiativen in Biberach wollen sich angesichts der Ausbreitung des Virus besonders um die Gefährdeten kümmern und sie nach Kräften unterstützen.

Bereits seit vielen Jahren bieten die Ehrenamtlichen von „Bürger für Bürger“ älteren Menschen ohne familiäres Umfeld Hilfe an, übernehmen Einkäufe oder erledigen Besorgungen. Auch in der aktuellen Situation besteht dieses Angebot für alle Menschen, die aufgrund der Ausbreitung des Corona-Virus ihre Außenkontakte reduzieren wollen und daher auf Unterstützung angewiesen sind.

Diese besonders gefährdeten Mitbürgerinnen und Mitbürgern möchte auch eine Gruppe Jugendlicher unterstützen, die sich dieser Tage neu gegründet hat. „Wir gehören nicht zur Risikogruppe und haben aufgrund der landesweiten Schulschließungen genügend Zeit, um Ihnen durch Besorgungen, Einkäufe oder auch Betreuung unter die Arme zu greifen“, so die jungen Erwachsenen in einem Informationspapier. Beide Gruppierungen haben beschlossen, angesichts der momentanen Herausforderungen ihre Kräfte zu bündeln und zusammenzuarbeiten. Neue Mitstreiter, gleich welchen Alters, sind herzlich willkommen.

Wer Bedarf an Unterstützung hat oder selbst mit anpacken möchte, erreicht die Initiativen unter folgenden Kontaktdaten:
Bürger für Bürger:
Telefon: 07351- 827127, E- Mail: bfb-biberach@gmx.de

Jugendinitiative „Hilfe für Corona-Risikogruppe“:
Telefon: 0170-2408955, E-Mail: lena-feierabend@gmx.de

Auch der Ehrenamtsbeauftrage der Stadt Biberach, Herr Rouven Klook (Tel. 07351-51818, E-Mail: r.klook@biberach-riss.de) steht für Auskünfte oder Vermittlung gerne bereit.