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Runden ziehen fürs Taschengeld

Runden ziehen fürs Taschengeld
Mittlerweile geht‘s fix – seit drei Jahren ist Nils aus Bad Buchau WOCHENBLATT-Zusteller. Wir haben ihn auf seiner Tour begleitet (Foto: phy)

Woche für Woche geben unsere Zusteller alles, damit das WOCHENBLATT unversehrt in Ihrem Briefkasten landet. Wir haben Austräger Nils bei seiner wöchentlichen Tour begleitet und festgestellt – das WOCHENBLATT auszutragen ist abwechslungsreich, spaßig und sogar gesund.

Bad Buchau – In unserer Instagram-Umfrage vom 14. November gaben 68 Prozent an, schon mal Zeitungen ausgetragen zu haben. Klar, zu etwas Extra-Taschengeld sagt wohl kein Jugendlicher nein – vor allem, wenn der Aufwand dafür angenehm gering ist. So ist es auch bei unseren Zustellern.

Im konkreten Fall: bei Nils. Er trägt seit 2016 zuverlässig das WOCHENBLATT aus. „Mein großer Bruder hat das bereits vor mir gemacht“, erzählt Nils. „Er hat mich früher schon manchmal mit auf Tour genommen – daher kannte ich Austragen schon.“ Als sein großer Bruder aufhörte, übernahm Nils sein Gebiet. Das Praktische: nicht nur kannte er somit die Strecke schon, sondern konnte direkt vor der Haustür beginnen, denn sein Wohnort liegt mitten im Gebiet. 

Zu Beginn bekommen die Austräger einen Gebietsplan, sowie genaue Adressen für ihre Zustellung zugesandt, an denen sie sich die ersten Male orientieren können. „Das dauert aber wirklich höchstens zwei, bis drei Mal, danach kennt man sich bereits überwiegend aus“, sagt Nils.  Außerdem bekommen die Zusteller einen Wagen vom WOCHENBLATT gestellt, der den Transport der Zeitungen erleichtert.

Bevor die Austräger ihre Tour beginnen, fügen sie Beilagen und Zeitung zusammen, umgangsprachlich: „Zusammenlegen“. Zwischen einer und eineinhalb Stunden nach Beginn ist Nils für gewöhnlich schon wieder Zuhause. „Das kommt natürlich auf das Gebiet an.“ Im Durchschnitt sind unsere Zusteller nicht länger als zwei bis drei Stunden unterwegs. In dieser Zeit hört Nils dann gerne mal Musik. Oder er fragt einen Freund, ob er ihn auf die Tour begleiten möchte. „Notfalls geht auch telefonieren über Kopfhörer“, sagt Nils.

Und dann gibt es noch die Tage, an denen er einfach nur austrägt, sagt er. Schließlich kann man das Ganze ja auch als einen großen Spaziergang betrachten. Und wenn dann am Ende des Monats 80-90 Euro mehr auf dem Konto sind, freut sich Nils jedes Mal aufs Neue. Er spart aktuell auf einen Gaming-PC. 

Du möchtest auch Zusteller werden? Bewirb dich jetzt über unsere Homepage www.wochenblatt-online.de unter dem Reiter „Verlag“ – „Stellenangebote“.

Laura Hummler