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OEW-Ladesäule in Betrieb

OEW-Ladesäule in Betrieb
V.li.: BM Andreas Denzel (Ochsenhausen) (FOTO: LANDRATSAMT)
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Vor hundert Jahren haben die Oberschwäbischen Elektrizitätswerke (OEW) elektrischen Strom aufs Land gebracht. Jetzt bringt der Zweckverband Elektro-Power auf die Landstraßen Oberschwabens.

BIBERACH – 54 moderne Ladesäulen lässt der Zweckverband aktuell im ländlichen Raum seiner neun Verbandslandkreise aufstellen. Sieben davon im Landkreis Biberach und zwar in Bad Schussenried, Biberach, Laupheim, Ochsenhausen, Riedlingen, Rot an der Rot und Schemmerhofen. Landrat Dr. Heiko Schmid, Colette Rückert-Hennen, Vorstandsmitglied der EnBW AG, Barbara Endriss, Geschäftsführerin der OEW, Bürgermeister Andreas Denzel (Ochsenhausen), Bürgermeisterin Irene Brauchle (Rot an der Rot), Bürgermeister Marcus Schafft (Riedlingen) sowie Thomas Stäbler, Leiter des EnBW-Regionalzentrums Oberschwaben haben heute in Ochsenhausen die Ladesäulen offi ziell vorgestellt und in Betrieb genommen.

„Als OEW und Landkreis wollen wir mit diesem Projekt die E-Mobilität im ländlichen Raum ausbauen, indem wir landkreisweit eine Ladeinfrastruktur voranbringen“, sagt Landrat Dr. Heiko Schmid auch in seiner Eigenschaft als Mitglied des Verwaltungsrates der OEW. „Dazu hat die OEW in ihrem Verbandsgebiet annähernd 700.000 Euro investiert, davon rund 90.000 im Landkreis Biberach. Mit 270.000 Euro wurden wir vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur gefördert.“.

Parallel dazu stelle man den Fuhrpark des Landratsamtes sukzessive auf EAutos um. Außerdem werde man als Landkreis weitere Ladesäulen im Parkhaus im Wielandpark und in der Tiefgarage im Neubau des Verwaltungsgebäudes im Biberacher Landratsamt schaffen. Ausbau der Elektromobilität „Der Ausbau einer fl ächendeckenden Ladeinfrastruktur ist elementarer Bestandteil unseres Engagements in Sachen Elektromobilität. Bereits heute stellen wir mit unseren RoamingPartnern ein Ladenetz mit einer Abdeckung von mehr als 90 Prozent aller öffentlich verfügbaren Ladestationen zur Verfügung“, erklärt EnBW-Vorstandsmitglied Colette Rückert-Hennen.

„Auch der Zugang zu den Ladesäulen ist denkbar einfach: Mit unserer EnBW mobility+ App fi nden E-Mobilisten über 28.000 Ladepunkte in Deutschland, Österreich und der Schweiz.“ Die Ladesäulen entsprechen dem aktuellen Stand der Technik und sind eine Eigenentwicklung von Smight, einem Corporate Startup aus dem Hause EnBW. Ausgestattet mit Typ2-Anschlüssen, jeweils einer links und einer rechts an der Ladesäule, können E-Mobilisten an den beiden Ladepunkten mit einer maximalen Leistung von 22 Kilowatt laden.

Zusätzlich verfügt die Ladesäule auch noch über einen normalen Schuko-Anschluss, an dem das Laden mit einer maximalen Leistung von 3,7 Kilowatt möglich ist. Damit können bis zu zwei Elektro-Fahrzeuge gleichzeitig aufgeladen werden, vom Pedelec bis zum großen E-Auto. Für die Bezahlung des Ladevorgangs stehen dem Fahrer gleich mehrere Möglichkeiten zur Verfügung: per Ladekarte diverser Anbieter, oder schnell und einfach mit der EnBW mobility+ App- und an Ladestationen wie der in Ochsenhausen zahlt man nur die tatsächlich geladene kWh.

pm