Ausgaben

Neue Wohnhäuser für Kinder mit Behinderung

Neue Wohnhäuser für Kinder mit Behinderung
Große Freude unter den Vertretern beim Spatenstich in Ingerkingen (Foto: PR)
WOCHENBLATT

Die St. Elisabeth-Stiftung investiert in Ingerkingen rund 5,7 Millionen Euro in zwei neue Wohnhäuser für Kinder und Ju-gendliche mit Unterstützungs-bedarf. Einige der Kinder und Jugendlichen, die im Bereich Wohnen und Begleiten Ingerkingen leben, legten beim Spatenstich für die neuen Häuser selbst mit Hand an.

INGERKINGEN – Für den Landkreis war Frank Gmeinder, der Leiter des Kreissozialamtes, vor Ort. Die Gemeinde vertraten Paul Haid, Ortsvorsteher der Teilgemeinde Ingerkingen, und Schemmerhofens Bürgermeis-ter Mario Glaser, der in seinem Grußwort die gute Zusammenarbeit mit der St. Elisabeth-Stiftung hervorhob.

Für die Stiftung freut sich Vorstand Pe-ter Wittmann mit Wilhelm Rie-mann, dem Leiter des Bereichs Wohnen und Begleiten Ingerkingen, Hauswirtschaftsleiterin Anita Mahler und dem gesam-ten Team darüber, dass der Bau jetzt beginnt. Wolf-Dieter Korek, Leiter des Geschäftsbereichs Kinder-Jugend-Familie der Stiftung, dankte den Nachbarn für ihre Geduld mit den Bauarbeiten – nach der Fertigstellung der Schule geht es ja nun nahtlos mit den Wohnhäusern weiter.

Architekt Berthold Braunger stellte die Pläne für den Neubau vor. Die beiden neuen Wohnhäu-ser sind zweigeschossig geplant. Durch die Hanglage haben alle jungen Bewohner barrierefreien und kindgerechten Zugang in den Gartenbereich.

Die Zimmer orientieren sich nach Süden und Westen, die gemeinsam genutzten Wohnzimmer und die Kü-chen nach Osten und Norden. Insgesamt sind zusätzlich vier ausgewiesene Kurzzeitplätze eingeplant. In beiden Häusern sind die Wohngemeinschaften im Erdgeschoss für Kinder und Jugendliche mit einem höhe-ren Hilfebedarf ausgestattet.

Im Obergeschoss des einen Ge-bäudes findet die dritte Wohn-gemeinschaft Platz, im anderen ist das OG für dienstliche Unter-künfte vorgesehen. Die Fertig-stellung ist für 2021 geplant.

pm