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Man geht zu Kolesch

Man geht zu Kolesch
Heidi und Friedrich Kolesch leiten heute das Familienunternehmen. (Foto: Oliver Hofmann)

Über 200 Gäste feierten das 200-jährige Bestehen des Modehauses Kolesch in Biberach.  

Biberach – Das Modehaus hatte zur großen Geburtstagsfeier in die Gigelberghalle geladenen. „An diesem Geburtstag bin ich vor allem stolz und dankbar“, so Friedrich Kolesch bei der Begrüßung der 220 Gäste. Er stellte heraus, dass Kolesch inzwischen eines der größten und schönsten Modehäuser in Oberschwaben sei.

Zufrieden äußerte sich Kolesch auch gegenüber Stadt und Gemeinderat, die eine Politik pro Innenstadt betrieben und seit Jahrzehnten für eine gute Erreichbarkeit der Innenstadt mit allen Verkehrsmitteln sorgten. „Keiner von uns könnte das Haus allein so führen, wie wir es zusammen schaffen. Wir sind ein ideales Team“, bedankte er sich bei Mit-Geschäftsführerin Heidi Kolesch.

Ein weiteres Dankeschön ging an Irene Kolesch, die Tante von Friedrich Kolesch, die gemeinsam mit seinen Eltern Fritz und Martina Kolesch über 40 Jahre das Haus geprägt hatte. Wertschätzung bekamen die Koleschs aus der Politik. Anstatt den Feierlichkeiten zum Jubiläum des Mauerfalls in Berlin beizuwohnen, waren die beiden Bundestagsabgeordneten Josef Rief (CDU) und Martin Gerster (SPD) in Biberach geblieben, um auf den Gigelberg zu kommen. 

Oberbürgermeister Norbert Zeidler hatte ebenfalls viel Lob für das Unternehmen mitgebracht. „Hier sagt man nicht, dass man Bekleidung einkauft, man geht einfach zum Kolesch. Das ist eine Biberacher Institution“. Vom OB gab es eine Biberskulptur für Friedrich Kolesch. Statt Geschenken zum Jubiläum wurden an dem Abend Spenden für ein Projekt der German Rotary Volunteer Doctors gesammelt. Der Biberacher Augenarzt Dr. Otto Dollinger stellte es vor und warb für den Aufbau einer Augenklinik in Techiman in Ghana.                  

Oliver Hofmann