Ausgaben

Grundstückmarktbericht: Immobilienpreise sind in Biberach seit 2014 um die Hälfte gestiegen

Grundstückmarktbericht: Immobilienpreise sind in Biberach seit 2014 um die Hälfte gestiegen
(Bild: Uli Landthaler)

Die Immobilienpreise sind auch in Biberach in den vergangenen fünf Jahren deutlich gestiegen. Das geht aus dem neu erschienen Grundstücksmarktbericht hervor.

Biberach – Vergangenes Jahr wurden in der Stadt Biberach 436 Grundstück-Kaufverträge erfasst. Dies entspricht einem Anstieg von 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der dazugehörige Uumsatz erhöhte sich um 29 Prozent von 87 Millionen (2018) auf 112 Millionen Euro.

Für Neubauwohnungen wurden 2019 im Mittel 4201 Euro je Quadratmeter bezahlt (2014 waren es 2718 Euro) Dies entspricht einem Preisanstieg von 55 Prozent. 149 Eigentumswohnungen wurden insgesamt verkauft (160 im Jahr 2018). Davon sind lediglich 14 Kaufverträge über Neubauwohnungen abgeschlossen worden, ein Minus von 42 Prozent zum Vorjahr.

Einen Preisanstieg von 61 Prozent verzeichnen die gebrauchten Eigentumswohnungen: 2019 wurden durchschnittlich 2391 Euro je Quadratmeter bezahlt (2014: 1481 Euro. Bei den durchschnittlichen Verkaufspreisen sind Garagen, Carports, Stellplätze und Inventar nicht eingerechnet.

Der Durchschnittspreis für ein Einfamilienhaus in Biberach wurde mit 457 813 Euro ermittelt (302 492 Euro im Jahr 2014), ein Preisanstieg von 51 Prozent. Bei Reihenhäusern fiel der Preisanstieg mit 38 Prozent etwas niedriger aus 2019 wurden im Durchschnitt 280 295 Euro bezahlt.

Ein Blick in die Region zeigt, dass in Ravensburg und Friedrichshafen Preisanstiege in ähnlicher Höhe ermittelt wurden, jedoch liegt dort das Preisniveau etwas höher. Für eine Neubauwohnung lag das Mittel 2019 in Ravensburg bei 4400 Euro und in Friedrichshafen bei 4600 Euro je Quadratmeter.

Mehr Details zu den Werten aus Biberach können aus dem Grundstücksmarktbericht 2019 entnommen werden. Er kann auf der Homepage der Stadt Biberach unter www.biberach-riss.de/Gutachterausschuss abgerufen werden.