Ausgaben

Gastronomie startet vorsichtig

Gastronomie startet vorsichtig
(Bild: dpa/Christophe Gateau)

Am Montag dürfen Speisegaststätten wieder öffnen – wenn auch mit strengen Auflagen. Wir fragten Ludwig Zwerger vom Hotel- und Gaststättenverband Dehoga, wie das gemacht wird.

REGION – Ludwig Zwerger vom Ringhotel Mohren in Ochsenhausen ist Vorsitzender der Biberacher Dehoga-Kreisstelle und damit beschäftigt, die Wierdereröffnung kommende Woche vorzubereiten. Dazu gehört, die Tische im Restaurant so herzurichten, dass der Abstand von 1,50 Metern eingehalten werden kann. Es dürfen sich zwei Haushalte an einem Tisch zusammenfinden, so die aktuelle Regel. Für die Bedienung besteht Maskenpflicht, es werden Handschuhe getragen und kritische Punkte regelmäßig desinfiziert.

Auch die Gäste sollen die Hände desinfizieren. Sie müssen reservieren, „die Gästedaten werden mit einer Vorlage erfasst und müssen nach vier Wochen vernichtet werden“. Es gibt ein reduziertes Speisenangebot.

Ansonsten bedauert Zwerger, dass Betreiber von Bars, Clubs oder Diskotheken noch von der Lockerung ausgeschlossen sind. „Ich frage mich ernsthaft – wie sollen die Betriebe das überleben?“