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Dörflinger zu spezieller Situation der Busunternehmen und zum zum Start des Meisterbonus

Dörflinger zu spezieller Situation der Busunternehmen und zum zum Start des Meisterbonus
Thomas Dörflinger MdL (Bild: Oliver Hofmann)
WOCHENBLATT

Stuttgart – Der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion Thomas Dörflinger MdL forderte heute (18. April) eine schnelle Einigung für die Busunternehmen:

„Die Branche der Verkehrsunternehmen ist in Baden-Württemberg geprägt von mittelständischen Busunternehmen, die oft seit langer Zeit in Familienbesitz geführt werden. Diese Unternehmen sind von der Corona-Krise besonders stark betroffen: Der Reiseverkehr ist komplett weggebrochen. Im ÖPNV sind sie neben den Zahlungen der öffentlichen Auftraggeber in hohem Maße auf Ticketeinnahmen von Fahrgästen angewiesen. Doch diese bleiben derzeit fast vollständig aus.

Das Verkehrsministerium hat an die Eltern appelliert, die Abos für die Schülerfahrkarten nicht zu kündigen und hat gleichzeitig einen Kostenersatz für einen Monat zugesagt. Leider gibt es aber bis zum heutigen Tage keinen Konsens zwischen dem Finanzministerium und der kommunalen Seite, ob diese Mittel in dem 100 Millionen-Paket zur Unterstützung der Kommunen mit enthalten sind.

Ich fordere die Verhandlungspartner dringend auf, sehr schnell zu einer Einigung zu kommen. Es kann nicht sein, dass die zähen Verhandlungen auf dem Rücken der Busunternehmen ausgetragen werden. Da es sich um eine sehr kapitalintensive Branche handelt, ist Schnelligkeit gefragt. Ansonsten sind manche Unternehmen womöglich schon nicht mehr am Markt, wenn die Schule schrittweise wieder beginnen wird.“

Gemeinsam mit dem Fraktionsvorsitzenden der CDU-Landtagsfraktion Prof. Dr. Wolfgang Reinhart MdL äußerte sich Thomas Dörflinger MdL auch zum Start der Meisterprämie:

„Jeder neue Meister im Handwerk bekommt zukünftig einen Bonus von 1 500 Euro. Das ist ein deutliches Zeichen der Wertschätzung für das Modell ‚Karriere durch Lehre‘. Wir finden: Baden-Württemberg als innovative Gesellschaft braucht beides: Master und Meister. Deshalb haben wir uns als CDU-Fraktion von Anfang an für diesen Meisterbonus eingesetzt. Bislang müssen die Teilnehmer am Meister-Lehrgang im Gegensatz zu Studierenden an Universitäten und Hochschulen einen erheblichen Teil der Lehrgangskosten und Gebühren selbst tragen.“