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BiberCard-Verein bittet um Punkte-Spenden

BiberCard-Verein bittet um Punkte-Spenden
Udo Witzovsky, Christian Heinzel und Ulrich Prestle (v.l.) vom BiberCard-Verein: Kunden sollen ihre Punkte spenden. (Bild: Uli Landthaler)

Der Handel sucht nach Möglichkeiten, den Langzeit-Ladenschluss zu überstehen und Kundenbindungen zu erhalten. Der BiberCard Verein startet die Initiative „Kunden spenden ihre Punkte ihrem Lieblingshändler“.

Biberach – „Mittlerweile ist vielen Kunden klar, was es bedeuten würde, wenn Einzelhandelsgeschäfte, Restaurants und Cafés in Biberach verschwinden würden“, schreibt der Verein BiberCard in einer Mitteilung. Viele Kunden seien bereit, ihre Einzelhändler vor Ort zu unterstützen und hätten angefragt, ob man BiberCard-Punkte an Einzelhändler oder Restaurants, die geschlossen haben, spenden könne. Der Verein hat das mittlerweile geklärt: „Der Kunde schreibt einfach eine E-Mail mit seinem Namen und der fünfstelligen BiberCard-Karten ID an punkte-spende@bibercard.de, das BiberCard – Geschäft und den Betrag, den er spenden will. Innerhalb einer Woche wird dann der Punkte-Betrag diesem Geschäft gutgeschrieben“.

Auch kleine Beträge können in der Summe viel bewirken, wird betont. „Es ist ein tolles Signal, wenn von Kunden solche Vorschläge kommen, denn das zeigt, dass der überwiegenden Mehrzahl der Bürger bewusst ist, was es bedeuten würde, wenn Geschäfte, die weiterhin Kosten wie zum Beispiel Mieten bezahlen und Kredite bedienen müssen, aus der Stadt verschwinden würden“, sagt der BiberCard-Vorsitzende Christian Heinzel.

Die BiberCard ist ein lokales Kundenbindungssystem von Geschäften des Biberacher Einzelhandels. Beim Einkauf erhält der Kunde Bonuspunkte auf die Karte geladen, die er in Gutschriften und Prämien umtauschen kann. Am beliebtesten ist die Möglichkeit, damit seine Parkgebühren in den Biberacher Parkhäusen zu bezahlen. Mehr unter www.bibercard.de.

Schützen noch unklar
Unterdessen hat auch die Schützendirektion mitgeteilt, wie sie mit der Corona-Krise umgeht. Die Vorbereitungen laufen so gut es geht und werden von einer „Task Force“ gesteuert, die auch den Kontakt zu den Behörden hält. Proben der Tanz-, Musik und Theatergruppen finden momentan nicht statt. „Eine Entscheidung ,Schützenfest – ja oder nein?‘ kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht getroffen werden“. Mehr unter „Aktuelles – Newsblog zum Coronavirus“ auf www.biberacher-schuetzenfest.com.