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Beim Waldspaziergang Abstand halten und Rücksicht nehmen

Beim Waldspaziergang Abstand halten und Rücksicht nehmen
Waldarbeiter und Spaziergänger unterhalten sich. Dabei wird der Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen gewahrt. (Bild: Landratsamt Biberach)
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Biberach – Auch an den bevorstehenden Oster- und Ferientagen werden viele Menschen in den Wäldern des Landkreises unterwegs sein. Wandern, Fahrradfahren und Laufen sind ein idealer Ausgleich zu den durch die Ausgangsbeschränkungen erschwerten Lebensumständen. Ganz besonders Familien mit Kindern können die Freiräume in der Natur genießen. Die in den vergangenen Wochen stark gestiegenen Waldbesucher-Zahlen bringen jedoch auch Probleme mit sich.

In diesem Zusammenhang weist das Kreisforstamt auf die Regeln und Vorschriften bei einem Waldbesuch hin:

  • Besucher werden gebeten, sich so zu verhalten, dass die Lebensgemeinschaft Wald nicht gestört oder gefährdet wird.
  • Im Wald Müll wegzuwerfen ist tabu. Jeder hat das wieder mit nach Hause zu nehmen, was er in den Wald mitbringt.
  • Von 1. März bis zum 31. Oktober ist es gemäß Landeswaldgesetz verboten, im Wald zu rauchen. Vielen Waldbesuchern ist diese Vorschrift nicht bekannt. Die Gefahr von Waldbränden wird oft unterschätzt. Die trockene Witterung erhöht die Waldbrandgefahr. Feuermachen im Wald und am Waldrand ist ebenso nicht erlaubt.
  • In den Wald dürfen nur Fußgänger, Reiter und Fahrradfahrer. Mit motorisierten Fahrzeugen auf Waldwegen zu fahren ist verboten. Kraftfahrzeuge sind auf den ausgewiesenen Parkplätzen abzustellen.
  • Selbstverständlich gelten auch im Wald die „Corona-Regeln“. Man sollte nur mit Menschen aus dem gleichen Haushalt unterwegs sein und grundsätzlich Abstand voneinander halten.
  • Durch die schweren Sturmschäden vom Februar gibt es im ganzen Kreisgebiet immer noch Waldflächen, in denen derzeit das Sturmholz aufgearbeitet wird. Absperrungen hierfür müssen dringend beachtet werden. Der Aufenthalt in diesen Bereichen, im Umkreis von Forstmaschinen und in der Nähe hängender Bäume kann lebensgefährlich sein.

Wenn alle Regeln beachtet werden, steht einem Besuch des Waldes als „Urlaubsort vor der Haustür“ nichts entgegen.