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Arbeitslosenquote im Landkreis Biberach bleibt im Februar bei 2,2 Prozent

Arbeitslosenquote im Landkreis Biberach bleibt im Februar bei 2,2 Prozent
(Bild: Adobe Stock)
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Biberach – Im Februar 2020 wurden im Landkreis Biberach 2.558 Arbeitslose gezählt. Dies sind 62 weniger als im Januar und 209 mehr als vor einem Jahr (plus 8,9 Prozent).

Die Arbeitslosenquote im Landkreis Biberach liegt damit wie auch im Januar weiterhin bei 2,2 Prozent. Vor einem Jahr lag die Arbeitslosenquote bei 2,0 Prozent. Dennoch weist der Landkreis Biberach weiterhin die niedrigste Arbeitslosenquote aller Stadt- und Landkreise in Baden-Württemberg aus, gefolgt vom Landkreis Ravensburg mit einer Arbeitslosenquote von 2,4 Prozent und dem Alb-Donau-Kreis mit 2,9 Prozent.

Bei der örtlichen Agentur für Arbeit, welche überwiegend Kurzzeitarbeitslose betreut, waren im Januar 1.606 Arbeitslose registriert. Dies sind 103 Arbeitslose weniger als im Januar (minus 6,0 Prozent) und 285 mehr als vor einem Jahr (plus 21,6 Prozent).

Beim Jobcenter des Landkreises, das erwerbsfähige Leistungsberechtigte in der Grundsicherung für Arbeitsuchende betreut, ist die Zahl der Arbeitslosen auf 952 Personen gesunken. Im Vergleich der Werte zum Januar sind dies 41 Arbeitslose mehr (plus 4,5 Prozent). Zum Februar des Vorjahres ist die Zahl der Arbeitslosen beim Jobcenter um 76 Personen gesunken, was einer Verringerung von 7,4 Prozent entspricht.

Vermittlung in Arbeits- oder Ausbildungsstelle
Im Februar 2020 konnten 78 Arbeitsuchende (Vorjahr: 106) mit Unterstützung des Jobcenters in eine Arbeits- oder Ausbildungsstelle vermittelt werden.

Derzeit werden im Jobcenter 1.852 Bedarfsgemeinschaften betreut. Dies sind 39 mehr als im Januar und 291 weniger als im Vorjahr. Damit bezogen im Februar 2020 insgesamt 4.070 Bürger des Landkreises Leistungen der Grundsicherung für Arbeitsuchende. Dies sind 13,8 Prozent weniger als vor einem Jahr, als 4.720 Bürger Leistungen des Jobcenters bezogen.

Um ihre Chancen am Arbeitsmarkt zu erhöhen, nehmen derzeit 797 (Vormonat: 769) Arbeitslosengeld-II-Bezieher an Förder- und Qualifizierungsmaßnahmen teil. Zusätzlich werden vom Landkreis 418 Personen (Vormonat: 369) durch soziale flankierende Leistungen wie Kinderbetreuung, Sucht-, psychosoziale Betreuung oder Schuldnerberatung bei der Integration auf den ersten Arbeitsmarkt unterstützt.