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Am nächsten Freitag erscheint das Programm der Biberacher Filmfestspiele

Am  nächsten Freitag erscheint das Programm der Biberacher Filmfestspiele
In den Startlöchern: Die Filmfest-Crew mit Kulturamtsleiter Klaus Buchmann (Bild: Uli Landthaler)

Diesmal gibt es ein Jubiläumsbuch zum 40. Geburtstag. Und eine neue Programmreihe: Kino für Kinder.

Filmfest, die Erste: Am 29. Oktober fällt bei der Eröffnungsfeier in der Stadthalle die Klappe für Helga Reichert, neue Intendantin der Biberacher Filmfestspiele. Sie hat erstmals das Programm des Festivals zusammengestellt, das vor 40 Jahren, 1979, von ihrem Mann Adrian Kutter ins Leben gerufen wurde.
Zur Eröffnung des Festivals läuft in der Stadthalle der Fernsehfilm „Der Sommer nach dem Abitur“ – eine Filmkomödie um drei Männer, die nochmal ein Konzert der Band ihrer Jugend erleben wollen. Bis 3. November gibt es dann im Biberacher „Traumpalast“-Kinozentrum wieder rund 50 aktuelle Filme aus deutscher Produktion: Spielfilme für Kino und Fernsehen, Dokumentationen, dazu 16 Kurzfilme. Und es sind vier Kinderfilme dabei, Kino für die Kleinen und für junge Leute ist ein Anliegen der neuen Festivalleiterin. Das sind beim Filmfest natürlich keine platten Unterhaltungsfilme, sondern spannende Geschichten um Freundschaft und Solidarität aus dem Blickwinkel junger Leute.

Kurz vor dem Filmfest erscheint auch das Jubiläumsbuch, das die Stadt aus vielen Fotos und Dokumenten der 40-jährigen Filmfest-Historie zusammengestellt hat. „Das Buch wird sehr schön“, verspricht Kulturamtsleiter Klaus Buchmann.

Das Programm geht am Freitag, 18. Oktober, unter www.filmfest-biberach.de online, das Programmheft liegt dann unter anderem im Traumpalast-Kino in der Waldseer Straße aus. Am Samstag, 26. Oktober, startet dann der Vorverkauf. Vor allem die Abendvorstellungen am Filmfest-Freitag und -Samstag sind immer rasch ausverkauft. Viele Filme werden aber auch nochmal in einer Nachmittagsvorstellung gezeigt.

Im vergangenen Jahr hatten die Biberacher Filmfestspiele 16 000 Besucher. Fester Bestandteil ist das Publikumsgespräch nach jeder Vorstellung: Zuschauer können ihre Fragen an die anwesenden Filmemacher stellen. Darunter sind auch immer wieder bekannte Schauspieler – wer kommt, entscheidet sich aber erst kurz vorher.

Uli Landthaler