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Schöner Schein: Das Schloss als bare Null

Schöner Schein: Das Schloss als bare Null
(Bild: hohenzollern.com)

Sigmaringen – Tourismus-Leute sind findige Menschen und scheuen sich auch nicht, eine pfiffige Marketing-Idee sogleich für alle möglichen Destinationen zu kopieren. Ein prachtvolles Ergebnis dieser Denke ist der Null-Euro-Geldschein mit dem Lieblings-Ausflugsziel. Das Brandenburger Tor, den Eiffelturm und das Kolosseum in Rom gibt es als täuschend ähnliche Bakschisch-Variante auf originalem Baumwoll-Papier mit typischen Sicherheitsmerkmalen – hergestellt von einer echten Banknoten-Fabrik in Frankreich.


Jüngster Spross dieser Souvenir-Familie: Das Schloss Sigmaringen. Auch die Hohenzollern-Immobilie ist als Null-Euro-Schein im fürstlichen Souvenirshop abzuholen – derzeit aber nur zu bestellen. Die Grundfarbe ist violett, ähnlich der des 500-Euro-Scheins, von der Größe erreicht der Souvenirschein die der 20-Euro-Banknote.

Die Nachfrage ist lebhaft, „schon am Tag der Lieferung erhielten wir völlig unerwartet Bestellungen für hunderte Scheine von Sammlern aus ganz Europa“, lässt man uns wissen. Der Preis ist ja auch schwäbisch brav: Zwei Euro pro Stück, die erste Auflage der Sigmaringer Scheine beträgt 5000 Stück. Wer ihn haben will, kann ihn per E-Mail unter besichtigung@hohenzollern.com bestellen. Da kommen aber noch die Versandkosten hinzu.