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Faschingsveranstaltung muss durch Polizei beendet werden

Faschingsveranstaltung muss durch Polizei beendet werden
Bild: Adobe Stock
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Pfullendorf/ Ach-Linz – Gut zu tun hatte die Polizei am „Fasnetssonntag“ in Ach-Linz. Verlief der Umzug am Nachmittag noch relativ friedlich, mussten die Beamten bei der anschließenden Veranstaltung gleich mehrmals eingreifen.

Wahrzunehmen war, dass sich im Laufe des Abends der Alkoholpegel der Besucher, aber auch das Gewaltpotential deutlich steigerte. Durch mehrfaches schlichtendes Einschreiten der uniformierten Beamten wurde so mancher handfeste Schlagabtausch unterbunden. Trotzdem verzeichnete die Polizei mehrere Körperverletzungsdelikte. Dabei wurden die Beamten aus Pfullendorf aufgrund der Vielzahl der Einsätze auch von den umliegenden Revieren Überlingen und Bad Saulgau unterstützt. Zu einer Auseinandersetzung, bei der nach derzeitigem Ermittlungsstand vier Beteiligte auf einen 21-Jährigen eingeschlagen haben, sucht der Polizeiposten Pfullendorf nun Zeugen.

Gegen 20.30 Uhr wurde der junge Mann unvermittelt am Kopf gepackt und gegen eine Stange des Zeltes gegenüber der Kirche geschlagen. Der Mann ging zu Boden. Die unbekannten Täter schlugen und traten daraufhin auf den am Boden Liegenden ein. Er zog sich mehrere Prellungen und ein blaues Auge zu. Die Täter flüchteten nach der Tat aus dem Zelt. Wer den Vorgang beobachtet hat oder Hinweise auf die Täter geben kann, wird gebeten, sich zu melden (Tel.07552 20160).

Aufgrund der Vielzahl der Streitigkeiten und Körperverletzungen im Bereich des Festgeländes musste die Veranstaltung vorzeitig durch die Polizei beendet werden. Offizielles Ende der Veranstaltung war für 03.00 Uhr angesetzt. Bereits gegen 01.00 Uhr hatte die Polizei das Gelände vollständig geräumt.