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Wo man sich heilen lassen kann

Wo man sich heilen lassen kann
Die Bad Liebenzeller haben ihr neues Heilbad-Ortsschild schon mal als Muster zur Urkundenverleihung mitgebracht. Bad Saulgau und Bad Buchau müssen sich ihre noch machen lassen. (Foto: Steffen Schmid)

Freude am Fließband: 38 Städte konnten sich in Stuttgart ihre neuen Ortsschilder abholen – besser gesagt die Urkunde mit der Erlaubnis, sich auf eigene Kosten welche machen zu lassen. Und zwar mit dem tourismusfördenden Titel „Heilbad“. Auch Bad Saulgau und Bad Buchau gehören als Thermen-Städte dazu, auf dass jeder Tourist und jeder potentielle Kurgast weiß: Hier kann man gesund werden. 

38 Kurorte

 Begriffe wie „Heilbad“ darf  man nämlich nicht einfach auf sein Ortsschild schreiben. Dazu braucht es einen Verwaltungsakt, und in dem Fall war es der Innenminister persönlich, der ihn angeschoben hat.  „Die Ortstafeln sind oft das erste, das ein Besucher sieht, wenn er in einen Ort fährt – sie sind sozusagen die Visitenkarte“, sagte der Thomas Strobl bei der Verleihungs-Zeremonie vor einer Woche in Stuttgart. „Mich freut es sehr, dass das Kabinett meinem Vorschlag gefolgt ist und künftig 38 Kurorte im Land ihre Kurort-Prädikate auf den Ortstafeln führen können“. 

Damit trägt die Landesregierung der Ortsschilderinitiative des Heilbäderverbands Baden-Württemberg Rechnung. „Damit können die Kurorte im Land ihre Prädikate deutlicher herausstellen und gegenüber Gästen und der Bevölkerung vor Ort besser und noch sichtbarer werben“. Ab 1. Februar dürfen die Schilder getauscht werden.            

Uli Landthaler