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Kramer wird größer

Kramer wird größer
Im September soll die Kramer-Erweiterung in Pfullendorf fertig sein. (Grafik: PQ Planquadrat Architekten)
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Ende Januar war es soweit: Gemeinsam mit dem Pfullendorfer Bürgermeister Thomas Kugler fand der symbolische Spatenanstich zur Erweiterung des Produktionswerks der Kramer-Werke in Pfullendorf statt. 

Pfullendorf – Die Kramer-Werke aus Pfullendorf sind  ein produzierendes mittelständisches Unternehmen mit 600 MItarbeitern und gehören zur Wacker Neuson SE mit Hauptsitz in München. Unter dem Markennamen Kramer werden kompakte Radlader, Teleskopradlader und Teleskoplader unter anderem in die Bauwirtschaft, Landwirtschaft, den Garten- und Landschaftsbau, Kommunen, Mietparks und Recyclingunternehmen vertrieben.

Rund 24 verschiedene Grundmodelle für Bau- und Landwirtschaft werden nach Kundenwünschen gefertigt. Seit der Verlagerung der gesamten Produktion und Verwaltung aus Überlingen nach Pfullendorf 2008 werden in einer der modernsten Fertigungsstätten Europas Bau- und Landmaschinen produziert. Seit 2017 gibt es  eine strategische Vertriebsallianz John Deere, nun wird das Produktionswerk auf 46 000 Quadratmeter vergrößert, heißt es in einer Mitteilung. Mit Allradlenkung5000 Quadratmeter Fläche hat Kramer Platz zur Erweiterung der Lagerkapazitäten geschaffen. Ende Dezember 2019 wurde bereits im ersten Bauabschnitteine neue Logistikhalle fertiggestellt. Nun ist die Erweiterung der Produktionsfläche um  8800 Quadratmeter geplant. Damit können die Kapazitäten der Produktionslinien für Radlader und Teleskoplader auf mehr als 8300 Stück pro Jahr ausgebaut und die Versuchabeilung erweitert swerden.

„Mit der geplanten Fertigstellung des Ausbaus für September 2020 richten wir uns langfristig auf die wachsende Nachfrage nach unseren allradgelenkten Maschinen mit extremer Wendigkeit, Geländetauglichkeit und hoher Effizienz am Standort Pfullendorf aus“, erklärt Martin Eppinger, Geschäftsführer der Kramer-Werke. Unter dem Markennamen Kramer werden kompakte Radlader, Teleradlader und Teleskoplader in die Bauwirtschaft, Landwirtschaft, den Garten- und Landschaftsbau, Kommunen, Mietparks und Recyclingunternehmen vertrieben. Mit der Kramer-typischen Allradlenkung nimmt das Unternehmen nach eigenen Angaben eine führende Marktstellung in Europa ein.

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