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Als Saulgau ein Kunst-Zentrum war

Als Saulgau ein  Kunst-Zentrum war
Winfried Aßfalg erläutert die einstige Donau-Kunstszene. (Archivfoto: M. Kohler)
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Im Rahmen der Ausstellung über die „Künstler der ehemaligen fünf Donaustädte“ findet am Mittwoch, 15. Januar, um 19 Uhr ein Vortrag im Alten Kloster Bad Saulgau statt. 

Riedlingen/ Bad Saulgau – Prof. Winfried Aßfalg zeigt am Beispiel Riedlingens, welche Umstände zu einer auffallend großen Präsenz von namhaften Künstlern vor allem im 18. Jahrhundert führten. Er nimmt die Zuhörer mit auf Entdeckungsreisen und erläutert, wie man in Primärquellen auch heute noch für die Kunstgeschichte entscheidende Hinweise finden kann zu den Lebensumständen dieser Persönlichkeiten, die vor über 250 Jahren gelebt haben. .  

Zu der Ausstellung gibt es auch  einen Katalog. Das 132 Seiten starke Buch erläutert  Künstler dieses historischen Städtebundes, die die Vielfalt der Kunstproduktion in dieser Region dokumentieren. Vor allem Waldsee, Riedlingen und Saulgau hatten sich im 17. und 18. Jahrhundert zu kleinen Kunstzentren entwickelt. 

Ausstellung und Katalog dokumentieren Gemälde und Skulpturen von Martin und David Zürn sowie Alois Lang aus Waldsee,  Joseph Ignaz Wegscheider, Johann Joseph Christian und Franz Joseph Spiegler aus Riedlingen, Johann Georg Volmar aus Mengen, Franz Joseph Gerber aus Munderkingen sowie Caspar Fuchs, Franz Joseph Zürcher, Johann Caspar Koler, Johann Georg Mesmer, Josef Anton Mesmer, Johann Nepomuk Mesmer und Johann Georg Sauter aus Saulgau.Der aufwendig gestaltete Katalog mit zahlreichen Abbildungen und einem Textder Kunsthistorikerin Dr. Julia Fischer kostet 12 Euro und ist in der „Fähre“ erhältlich.

INFO: Die Ausstellung ist geöffnet bis 15. März, jeweils dienstags bis sonntags und an Feiertagen von 14-17 Uhr.    

pr