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Ravensburg
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16.02.2012

Alfred Pradel ohne Gegenkandidat

Alfred Pradel

Wenn am 11. März die Dürbheimer ihren Bürgermeister wählen, werden sie auf dem Stimmzettel nur einen Namen finden: den des Amtsinhabers Alfred Pradel.

Dürbheim – Die Erleichterung war dem Schultes noch anzuhören. Es habe Bemühungen gegeben, einen Gegenkandidaten zu finden, sagte er auf Nachfrage – „nicht von der Mehrheit, sondern aus einer Gruppierung heraus“. So sei bereits vor der Ausschreibung eine Anzeige im Staatsanzeiger erschienen.

Ja, sie haben gesucht, bekennt Anton Zepf, Gemeinderat der Freien Wähler. Aber: „Es ist nicht so gelaufen, wie wir uns das gedacht haben“, keiner der angesprochenen Verwaltungsfachleute wollte gegen den Amtsinhaber kandidieren.

Nun sind die Wählerinnen und Wähler nicht an die offiziellen Kandidaten gebunden, sondern sie dürfen jeden wählen, der wählbar ist. In Bärenthal beispielsweise hatte Alleinkandidat Tobias Keller auf diese Weise plötzlich einen Gegenkandidaten. Bürgermeister Pradel möchte auch nicht ausschließen, dass in Dürbheim Ähnliches passiert. Er rechnet aber nicht damit, dass ein solcher inofizieller Kandidat reale Chancen hat – er sieht die Mehrheit der Bevölkerung auf seiner Seite. Gewählt ist im ersten Wahlgang, wer die absolute Mehrheit der Stimmen hat.

Bei der Kandidatenvorstellung am 23. Februar ab 19.30 Uhr in der Festhalle wird Pradel aber auf jeden Fall der Einzige sein, der sich vorstellen darf.