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Da staunte der Rektor des Biberacher Pestalozzi-Gymasiums, Reinhold Hummler, nicht schlecht, als die Gigelberghalle beim Festakt zum 150-Jährigen der ehemaligen "Paritätischen Privaten Töchterschule" fast aus den Nähten platzt. In der ersten Reihe rechts neben Biberachs Ehrenbürger Fritz Kolesch Elfriede Neidlein, von 1975 bis 1993 Rektorin des Pestalozzi-Gymnasiums und ihr Mann Rolf. FOTO: W. GRÖNER

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Als eine "Schule mitten im Leben" adelte Oberbürgermeister Thomas Fettback in seiner Begrüßung das Pestalozzi-Gymnasium, das mit Blick auf G8 (8 statt 9 Klassen bis zum Abitur) frühzeitig den richtigen Weg gegangen sei. Dies treffe aber auch für die Stadt Biberach als kommunalem Bildungsträger zu. Zusammen mit den Investitionen fürs Wieland-Gymansium seien 18 Millionen Euro in die beiden Schulprojekte geflossen, dem teuersten IZBB-Projekt (Investitionsprogramm Zukunft Bildung und Betreuung) im Land. Fürs Regierungspräsidium gratulierte Dr. Susanne Pacher dem Pestalozzi-Gymnasium zum 150-Jährigen, lobte das pädagogische Konzept ("Da wär ich gerne als Schülerin wie auch als Lehrerin hingegangen"), die ganzheitliche Erziehung nach Pestalozzi (mit Kopf, Herz und Hand) und überreichte statt des üblichen Geschenks das Zitat von Johann Heinrich Pestalozzi: "Jeder muss sich ein Ziel setzen, das er nicht erreichen kann, damit er stets zu ringen und zu streben hat." In dem mit Zitaten gespickten Festvortrag "Bildung und Karriere" forderte Claus-Wilhelm Hoffmann, dem Recht der Eltern auf Mitwirkung in der Schule deren Pflicht zur Erziehung gegenüberzustellen. Rektor Reinhold Hummler ("Wir freuen uns über unseren Geburtstag und sind stolz auf unsere Schule") bedankte sich in seinem Schlusswort bei der Stadt: "Wir haben Glück, einen Schulträger zu haben, dem Bildung auch dann noch wichtig ist, wenn sie Geld kostet."
Erschienen am Donnerstag, 11. März 2010