"Wir wollen eine flaschenfreie Fasnet, das kann man wörtlich oder persönlich nehmen", lässt sich Zunftmeister Michael Poisel zitieren. Denn den Veranstaltern liegt viel daran, sich die närrische Stimmung nicht durch Alkoholexzesse Einzelner trüben zu lassen. Deshalb ziehen Narrenverein, Gemeinde und Polizei an einem Strang und haben mit der "Allgemeinverfügung" den rechtlichen Rahmen geschaffen, sich bereits vorbeugend zur Wehr zu setzen. Die Polizei darf Rucksäcke kontrollieren, mitgebrachten Alkohol ausleeren und Platzverweise aussprechen. Auch die Veranstalter müssen umdenken. Am Umzugsweg gibt es keine Getränke in Flaschen, alles wird in Bechern ausgeschenkt und auch das Gelände um die Widemannhalle ist umzäunt. Hier behält sich der Gastgeber ein Hausrecht vor. Jugendliche sollten sich auf Ausweiskontrollen einstellen, Einlass in die Bar wird erst ab 18 Jahren gewährt. do} Eine närrisch stimmungsvolle Zeit auch ohne Alkoholexzesse wollen die Veranstalter des Ahauser Nachtumzugs mit ihren Gästen erleben . Foto: rib
Erschienen am Donnerstag, 28. Januar 2010