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   Kollektiv Samstag, 31. Juli 2010  

"Daiber-Stückle" gibt's


"Daiber-Stückle" gibt's



Die Ertinger Gloggasäger, Daiber-Hexen, der Daiber, Hägehenker, Bockreiter, das Scheuwiesenweible, die Heinibegleiter und der Röthenbächler aus Erisdorf stehen schon in den Startlöchern für das Gabeltreffen in "Daiberstetten".






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"44 Jahre Gabelbruderschaft", ein wahrhaft närrisches Jubiläum wird gefeiert. Eröffnet wird es mit dem Stellen des Narrenbaumes am Samstag bei der Ertinger "Schnecke". Um 17 Uhr wird der Baum gesetzt, musikalisch von der Musikkapelle begleitet. "Es ist eine Ehre, das Gabeltreffen auszurichten", betont Zunftmeister Gerhard Claassen. Danach geht's in die Michel-Buck-Halle zum Narrenfest mit Show-Einlagen. Zu sehen sein werden Brauchtumsvorführungen der Gabelzünfte, der Turn- und Sportverein hat sich mit Tanz-Einlagen angekündigt. Mit dabei sein werden die Dienstagsturner, die sicher für einen akrobatisch-witzigen Auftritt sorgen. Danach legt Narrenrat und Discjockey "Witscho" Musik nicht nur zum Tanzen auf. Früh aus den Federn müssendie Narren am Sonntag, denn die Messe zur Fasnet ist bereits auf 8.45 Uhr angesetzt. Pfarrer Dr. Peter Häring wird die Messe halten, die von der Narrenzunft "Gloggasäger" und der Musikband "Sunrise" mitgestaltet wird. Zunächst nur geladene Gäste können beim Zunftmeister-Empfang miterleben, was Gerhard Claassen sich für die Ertinger Fasnet wünscht, ein "Daiber-Stückle". Kommt's gut an, wird's beim Bürgerball wiederholt. Sein Traum ist es, irgendwann jede Einzelmaske in solch' ein kleines Theaterstück einbinden zu können. Auf viele, viele Zuschauer hofft man beim Jubiläums-Gabeltreffen. Der Narrensprung beginnt um 14 Uhr. Rund 2000 Hästräger werden zu sehen sein. Die Gabelzünfte aus Bad Buchau, Dürmentingen und Heudorf sind mit ihrem "Moor-Ochs", "Narri-Narro" und "Ätsche-Gätsche" mit dabei, aber auch große Zünfte, wie die aus Unlingen und Bad Schussenried, und kleine, wie jene aus Dietelhofen und Alleshausen. Danach ist nicht nur in der Michel-Buck-Halle närrisches Treiben angesagt. Die Hausfasnet beginnt am 10. Februar, 19 Uhr, mit Hemedglonkerumzug und dem Fasnetausgraben bei der Grundschule. Zur Schülerbefreiung am "glombigen Donnschtig" gehört um 10 Uhr das Fasnetsvogelschießen und der Kinderball in der Festhalle ab 14 Uhr. Am Samstag, 13. Februar, 20 Uhr, findet dort der Bürgerball der Narrenzunft statt. Gelegenheit, seine närrischen Ideen einzubringen, bietet der Umzug der Ertinger am Fasnetssonntag, der um 13.30 Uhr beginnt. Am Dienstag, 16. Februar, heißt's auch für die Ertinger Narren, von der Fasnet Abschied zu nehmen, wenn die Hex verbrannt wird.

Die Maske des Hägehenkers ist einer Erzählung Michel Bucks nachempfunden, einem seiner vielen "Daiber-Stückle". Sie sollen in der Ertinger Fasnet zum Leben erweckt werden. Foto: W. Wolf

Erschienen am Donnerstag, 28. Januar 2010

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