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   Lokales Samstag, 31. Juli 2010  

Drei Wochen satt werden


Drei Wochen satt werden



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"Wir wollen die Menschen, die Hunger haben, satt machen", sagt die Geschäftsführerin des Diakonischen Werks, Pfarrerin Andrea Holm. Dazu gehörten diejenigen, denen es an Geld mangle, genauo wie diejenigen, denen es an Beziehungen mangle. Jeder sei in die Vesperkirche eingeladen. Andrea Holm: "Wir wollen ja kein Getto."
Und der Projektmanager Ludger Baum von den Zieglerschen meint: "Es gibt tolle Rückmeldungen zur Qualität des Essens, zur reibungslosen Herstellung und Ausgabe. Das freut uns und spricht für das gute Zusammenwirken der Projektträger und zwischen Hauptamt und Ehrenamt."
Für die ehrenamtlichen Helfer, die von 12 bis 14 Uhr das Essen in der Vesperkirche ausgeben, ist Ralf Heyne "der Fels in der Brandung". Der Koch fährt mit zur Vesperkirche, wenn Peter Weissenrieder die Thermoporte bringt. Wenn die Nudeln, das Fleisch oder etwas anders knapp zu werden droht, ruft er Isabella Knoll an. "Eine halbe Stunde dauert es dann, bis der Nachschub da ist", erklärt die Küchenleiterin. "Wenn wir ganz schnell was herzaubern müssen, kann es schon mal etwas stressig werden."
Als es vor einer Woche Spinat mit Rühei und Salzkartoffeln gab, war die größte Herausforderung, dass die Eier nicht grau auszusehen beginnen, bevor sie auf dem Teller landen. Um 10.45 Uhr kamen die ersten der insgesamt 1500 Eier in die Kippbratpfanne der Küche des Heilsprachzentrums. Sie wurden fertig aufgeschlagen von der Firma Rewe geliefert.
Die 100 Kilogramm Kartoffeln, die verarbeitet wurden, lieferte die Rotachheim-Gärtnerei der Zieglerschen in Wilhelmsdorf - fertig geschält und geschnitten. Dort bezieht die Küche auch das Gemüse. "Das ist alles bio", betont die Küchenleiterin. "Wir achten auf einen ausgewogenen Speiseplan." Das Fleisch bestellt sie bei Metzgereien der Region. Salattunken und Soßen werden selbst zubereitet.
Finanziert wird das Essen über Spenden. Sie fließen laut Ludger Baum langsamer als 2009. Noch seien die Kosten bei weitem nicht gedeckt.} Der Koch Ralf Heyne vom Ringgenhof in Wilhelmsdorf kontrolliert, ob das Essen in der Vesperkiche für alle Besucher ausreicht. Foto: MEHL

Erschienen am Donnerstag, 28. Januar 2010

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