Vielmehr zeichnen sich die Violett-Gelben durch ein äußerst sympathisches Wesen aus und verstehen es, die fünfte Jahreszeit zu einem einzigen Fest zu machen. Wer das noch nicht mitbekommen hat, sollte ruhig mal im fastnächtlichen Warthausen vorbei schauen. Im Folgenden sagen wir, wann es sich garantiert lohnt.
Am kommenden Sonntag, 31. Januar, bekommt die Narrengilde Rißtal-Gurra im Rahmen einer Narrenmesse in Warthausen die närrische Absolution von ganz oben, also von weit über der Spitze des Narrenbaums, der bereits steht.
Am Gombigen Donnerstag, 11. Februar, machen sich die Gurra auf, um ab 10 Uhr die Schüler zu befreien und das Rathaus zu stürmen. Bürgermeister Cai Ulrich Fark und seine Gemeindeverwalterinnen und -verwalter sehnen diesen Zeitpunkt bereits jetzt herbei, da dann für eine knappe Woche wieder alle Amtsgeschäfte ruhen. Danach gibt?s den "Kantel-Marsch" durch die Ortsmitte und die "Gurra-Lade", bei der der Gurra-Zunftrat von den Mitgliedern zu allerlei Wettkämpfen herausgefordert wird.
Am Fasnetssamstag, 13. Februar, laden die Gurra dann ab 20 Uhr (Einlass 19 Uhr) zur Dorffasnet mit Programm in die Warthausener Turn- und Festhalle. Das Motto lautet: "Auf dr Alm da gibt?s koi Sünd". Anschließend darf zu den Klängen von "Time Square" das Tanzbein geschwungen werden.
Am Rosenmontag, 15. Februar, wird dann weiter gurret, nämlich beim großen Brauchtumsabend ab 20 Uhr in der Turn- und Festhalle. Und dann naht schon wieder das Ende mit Narrenbaumabbau ab 13 Uhr und anschließendem großem Kehraus am Fasnetsdienstag, 16. Februar.
Erschienen am Donnerstag, 28. Januar 2010