Starthilfe geben und in Anspruch nehmen ist kein Hexenwerk. Allerdings gilt es, einige Vorsichtsmaßnahmen zu beachten.
Bei der Starthilfe gilt es, die genaue Reihenfolge der einzelnen Schritte zu beachten. Foto: GTÜ Bild groß anzeigen
Beide Batterien müssen die gleiche Spannung haben, entladene Batterien nicht vom Bordnetz trennen, zwischen den Fahrzeugen keinen Karosseriekontakt herstellen. Wichtig: Eine entladene Batterie kann einfrieren und darf keinesfalls fremd gestartet werden, sonst besteht Explosionsgefahr! Der Motor des Strom gebenden Fahrzeugs sollte laufen, eventuell sogar mit etwas höherer Drehzahl. Vorsicht ist an sich drehenden Teilen geboten. Starthilfekabel richtig anklemmen:
1. Die Klemme des roten Kabels an den Pluspol (+) der entladenen Batterie.
2. Anderes Ende des roten Kabels an Pluspol der Strom spendenden Batterie.
3. Schwarze Kabelzange an den Minuspol (-) der Strom gebenden Batterie.
4. Anderes Ende des schwarzen Kabels an Motor- oder Karosseriemasse (meist stabile Metall-Lasche) und nicht an den Minuspol der entladenen Batterie anklemmen, denn explosive Gase könnten sich hier durch Funkenschlag entzünden.
5. Kabel in umgekehrter Reihenfolge abklemmen. AST