Premiere Nummer 100 in der Geschichte der Waldbühne Sigmaringendorf: Der Theaterverein präsentierte am Samstag "Don Camillo und Peppone" vor einem restlos begeisterten Publikum.
Wenn es in der Kirche statt Fürbitten Ohrfeigen hagelt, dann ist man richtig im kleinen italienischen Dorf Anfang der 50er Jahre. Wie bei Asterix gibt es hier schon mal Massenprügeleien für alle. Die Bühnenversion des spaßigen Romans von Giovanni Guareschi lief 1995 schon einmal auf der Waldbühne, damals mit Ivo Speh als schlagkräftigem Dorfpfarrer. Der spielte diesmal den Bischof und Armin Sauter brillierte mit Donnerstimme und Knautschgesicht in einer Rolle, die das ganze Stück trug. So frech, der klaut Komunist Peppone sogar die Kalaschnikow. Rund 35 Laienschauspieler sind mit einem Riesenspaß dabei, und die bespielbare Kirche mitten auf der Waldbühne ist eine Meisterleistung des Bühnenbaus.
Keiner haut wie dieser Don Camillo: Ein Spaß, den man nicht versäumen sollte.
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Das WOCHENBLATT zeigt weitere Fotos von "Don Camillo und Peppone" in einer Internet-Bildergalerie unter www.wochenblatt-online.de.
Erschienen am Donnerstag, 10. Juli 2008